Als im heißesten Sommer der letzten Dekade die Brunnen fast versiegten, halfen Mulch, Tropfschläuche und früh gesetzte Zwischenfrüchte, die Kulturen über kritische Wochen zu tragen. Der Hof begann konsequent, Wasserbilanzen täglich zu führen, investierte schrittweise, und gewann im Folgejahr erstaunlich stabile Qualitäten trotz ähnlicher Bedingungen.
Mehrere Betriebe gründeten eine offene Versuchsgruppe, teilten Parzellen, tauschten Keimproben und begleiteten Krankheitsdruck gemeinsam mit Beratenden. Die Vielfalt wuchs, ebenso die Verhandlungsmacht in der Direktvermarktung. Dokumentierte Erfahrungen halfen, Fördermittel zu sichern, und neue Mitglieder fanden schnell praxisnahe Antworten auf lange schwelende Fragen zur Anpassung an Klimaextreme.
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